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Rosacea & Couperose: Was Kosmetik leisten kann – und was nicht

Von Redaktion kosmetikerin.org22.07.20266 Min. Lesezeit

Anhaltende Rötungen im Gesicht, sichtbare Äderchen und manchmal Pusteln: Dahinter können Couperose oder Rosacea stecken. Beides sind Hauterkrankungen – die Diagnose und die medizinische Behandlung gehören deshalb in ärztliche Hände. Sanfte Kosmetik kann aber wertvoll unterstützen.

Couperose und Rosacea – was ist das?

Couperose zeigt sich durch erweiterte, sichtbare Äderchen, vor allem an Wangen und Nase, und gilt oft als mögliche Frühform der Rosacea. Bei Rosacea kommen entzündliche Rötungen, Papeln und Pusteln hinzu. Die Veranlagung lässt sich nicht „wegbehandeln", die Symptome aber oft gut in Schach halten.

Was sanfte kosmetische Behandlungen leisten können

In Abstimmung mit der behandelnden Ärztin kann eine gute Kosmetikerin mit besonders reizarmen, kühlenden und beruhigenden Behandlungen unterstützen und das Hautgefühl verbessern. Entscheidend ist, jede Form von Wärme und Reizung zu vermeiden – also keine heißen Dämpfe, keine aggressiven Peelings, keine stark durchblutungsfördernden Anwendungen, da sie die Rötungen verstärken können.

Behandlungen, die auf die sichtbaren Gefäße selbst zielen (etwa bestimmte Laserverfahren), unterliegen dem Arztvorbehalt und dürfen nur von Ärztinnen und Ärzten durchgeführt werden.

Trigger, die du meiden solltest

  • Hitze (Sauna, heißes Wasser, scharfes Essen)
  • Alkohol und Nikotin
  • intensive Sonne – täglicher Sonnenschutz ist wichtig
  • Stress sowie reizende Pflegeprodukte mit Alkohol oder Duftstoffen

Sanfte Pflege für zuhause

Milde, seifenfreie Reinigung, reizarme Pflege ohne Duft- und Alkoholzusätze und ein guter Sonnenschutz sind die Basis. Weniger ist hier oft mehr.

Wichtiger Hinweis

Dieser Ratgeber dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Kosmetische Behandlungen können das Hautbild unterstützen, sind aber keine Heilbehandlung. Bei anhaltenden, ausgeprägten oder entzündlichen Hautproblemen sowie bei neuen oder sich verändernden Hautveränderungen wende dich bitte an eine Hautärztin oder einen Hautarzt.