Unreine Haut, verstopfte Poren und Pickel kennen viele – nicht nur in der Pubertät, sondern auch als Erwachsene. Das ist unangenehm, aber gut behandelbar. Wichtig ist, die Ursachen zu verstehen und die Haut nicht zusätzlich zu reizen.
Was hinter unreiner Haut steckt
Unreinheiten entstehen, wenn die Talgproduktion erhöht ist, Poren durch abgestorbene Hautzellen verstopfen und sich Bakterien vermehren. Begünstigt wird das unter anderem durch Veranlagung, Hormone und Pflegegewohnheiten. Von einer Akne spricht man bei ausgeprägten, entzündlichen Verläufen – sie kann eine behandlungsbedürftige Hauterkrankung sein.
Welche Behandlungen im Kosmetikstudio helfen können
- Professionelle Ausreinigung im Rahmen einer Gesichtsbehandlung: Talg und Verhornungen werden fachgerecht und schonender entfernt als beim Selbst-Ausdrücken.
- Fruchtsäure- und Salicylsäure-Peelings (Fruchtsäurepeeling, chemische Peelings): Sie lösen abgestorbene Hautzellen, können verstopfte Poren klären und das Hautbild verfeinern. Salicylsäure (BHA) ist fettlöslich und für ölige, unreine Haut besonders geeignet.
- Spezialisierte Studios bieten zudem gezielte Behandlungen bei unreiner Haut an.
Realistisch betrachtet verbessern diese Behandlungen das Hautbild oft deutlich, brauchen aber Geduld und meist mehrere Sitzungen. Sie sind eine sinnvolle Unterstützung – aber kein Ersatz für eine ärztliche Aknetherapie.
Wann du zur Hautärztin solltest
Bei stark entzündlicher, schmerzhafter oder narbenbildender Akne gehört die Behandlung in ärztliche Hände. Hautärztinnen und Hautärzte können entzündungshemmende oder verschreibungspflichtige Therapien einsetzen. Kosmetik und Medizin ergänzen sich hier ideal.
Was du zuhause tun kannst
- Sanft reinigen – nicht zu häufig und nicht aggressiv, sonst produziert die Haut kompensatorisch mehr Talg.
- Pickel nicht selbst ausdrücken – das Risiko für Entzündungen und Narben steigt.
- Auf die Haut abgestimmte Wirkstoffe wie Salicylsäure oder Niacinamid können unterstützen.
Wichtiger Hinweis
Dieser Ratgeber dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Kosmetische Behandlungen können das Hautbild unterstützen, sind aber keine Heilbehandlung. Bei anhaltenden, ausgeprägten oder entzündlichen Hautproblemen sowie bei neuen oder sich verändernden Hautveränderungen wende dich bitte an eine Hautärztin oder einen Hautarzt.