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Rechtssichere Anamnese: Was du als Kosmetikerin wissen musst

Von Steffen Fasselt01.02.20262 Min. Lesezeit
Digitale Anamnese-Dokumentation im Kosmetikstudio

PMU, Microneedling, Fruchtsäurepeeling...

Bei solchen Behandlungen brauchst du eine dokumentierte Anamnese. Ohne sie bist du rechtlich nicht abgesichert.

Aber Hand aufs Herz: Wie sieht es bei dir aus?

Das Problem mit Papierformularen

Papierformulare, die irgendwo in Ordnern verschwinden. Unterschriften auf Zetteln, die du nie wiederfindest.

Das ist nicht nur unpraktisch - das ist ein Risiko.

Stell dir vor: Eine Kundin behauptet, sie hätte keine Aufklärung über Risiken bekommen. Und du findest das unterschriebene Formular nicht.

Welche Behandlungen erfordern eine Anamnese?

Grundsätzlich gilt: Je invasiver die Behandlung, desto wichtiger die Dokumentation.

Zwingend erforderlich:

  • PMU (Permanent Make-up): Keloidneigung, Blutverdünner, Herpes-Tendenz
  • Microneedling: Hautinfektionen, aktive Akne, Wundheilungsstörungen
  • Chemische Peelings: Allergien, Medikamente, Schwangerschaft
  • Apparative Kosmetik: Implantate, Herzschrittmacher, Epilepsie

Dringend empfohlen:

  • Wimpern-/Augenbrauenbehandlungen: Allergien auf Klebstoffe oder Farben
  • Enthaarung: Hauterkrankungen, Medikamente
  • Anti-Aging-Behandlungen: Allergien, Vorbehandlungen

Was gehört in die Anamnese?

Eine vollständige Anamnese erfasst:

  1. Allgemeine Gesundheit: Allergien, Medikamente, chronische Erkrankungen
  2. Spezifische Risiken: Keloidneigung, Wundheilungsstörungen, Autoimmunerkrankungen
  3. Kontraindikationen: Schwangerschaft, Stillzeit, aktive Hautinfektionen
  4. Vorbehandlungen: Frühere kosmetische Eingriffe, Laser, Retinol-Nutzung

Die Einwilligungserklärung

Neben der Anamnese brauchst du eine dokumentierte Einwilligung:

  • Aufklärung über mögliche Risiken und Nebenwirkungen
  • Bestätigung, dass alle Fragen beantwortet wurden
  • Rechtsgültige Unterschrift mit Datum

Die Lösung: Digitale Anamnese

Mit der kosmetikerin.org Studio-App erledigst du das alles digital:

So funktioniert es:

  1. Kundin füllt Fragebogen aus - direkt auf dem iPad
  2. Automatische Warnsymbole - bei kritischen Antworten
  3. Digitale Unterschrift - rechtsgültig mit Zeitstempel
  4. Automatische Zuordnung - zur Kundenakte

Die Vorteile:

  • Immer auffindbar: Jedes Formular in Sekunden wiederfinden
  • Rechtssicher: Zeitstempel und Geräte-ID als Nachweis
  • PDF-Export: Für Versicherungen oder Behörden
  • DSGVO-konform: Alle Daten bleiben auf deinem Gerät

Fazit

Eine saubere Anamnese schützt nicht nur deine Kundinnen - sie schützt auch dich. Mit digitalen Formularen machst du es dir einfacher und bist gleichzeitig besser abgesichert.

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