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Anamnesebogen Kosmetik: kostenlose Vorlage & Pflichtangaben

Von Redaktion kosmetikerin.org16.07.20266 Min. Lesezeit
Anamnesebogen Kosmetik: kostenlose Vorlage & Pflichtangaben

Ob Fruchtsäurepeeling, Microneedling oder klassische Gesichtsbehandlung: Ohne dokumentierte Anamnese arbeitest du im rechtlichen Blindflug. Ein sauberer Anamnesebogen schützt deine Kundin – und dich. Hier erfährst du, was hineingehört, worauf du bei der DSGVO achten musst und wie du eine Vorlage direkt übernimmst.

Warum der Anamnesebogen so wichtig ist

Der Bogen erfasst gesundheitliche Vorbelastungen, Allergien, Medikamente und Kontraindikationen, bevor du behandelst. Er ist deine Grundlage für die Aufklärung und im Streitfall dein Nachweis, dass du sorgfältig gehandelt hast. Bei invasiven Behandlungen ist er faktisch unverzichtbar.

Diese Angaben gehören hinein

  • Personendaten und Kontaktdaten
  • Hautzustand, Hauttyp und aktuelle Hautprobleme
  • Allergien und Unverträglichkeiten
  • Medikamente, Vorerkrankungen, Schwangerschaft
  • Frühere kosmetische Behandlungen
  • Kontraindikationen für die geplante Behandlung
  • Aufklärung und Einwilligung mit Unterschrift und Datum

DSGVO: Was du beachten musst

Gesundheitsdaten sind besonders schützenswert. Erhebe nur, was du für die Behandlung brauchst, informiere transparent über die Verwendung, hol die Einwilligung ein und speichere die Daten sicher und zugriffsgeschützt. Papierbögen im offenen Ordner sind hier ein Risiko.

Anamnesebogen Kosmetik: Vorlage

Die oben genannten Punkte kannst du als Grundgerüst für deine eigene Vorlage übernehmen. Ergänze pro Behandlungsart die spezifischen Kontraindikationen und ein Feld für die Unterschrift. Achte darauf, dass jede Kundin den Bogen vor der ersten Behandlung ausfüllt und bei Änderungen aktualisiert.

Digital statt Papier

Ein digitaler Anamnesebogen spart dir Zettelwirtschaft und macht die Dokumentation rechtssicher: Unterschrift direkt auf dem iPad, automatische Zuordnung zur digitalen Kundenkartei, PDF-Export und geschützte Speicherung. Mehr dazu auf der Feature-Seite Rechtssichere Anamnese.

Häufige Fragen

Ist ein Anamnesebogen in der Kosmetik Pflicht?

Eine ausdrückliche gesetzliche Formpflicht gibt es nicht, aus Aufklärungs- und Haftungsgründen ist die dokumentierte Anamnese aber Standard und dringend zu empfehlen – bei invasiven Behandlungen unverzichtbar.

Wie lange muss ich Anamnesebögen aufbewahren?

Bewahre die Unterlagen so lange auf, wie mögliche Haftungsansprüche reichen können, und lösche sie danach datenschutzkonform.

Tipp: Alles digital dokumentieren

Mit der kosmetikerin.org Studio-App führst du Kundinnen, Anamnese und Behandlungen digital – digitale Kundenkartei, rechtssichere Anamnese mit Unterschrift und PDF-Export, dazu Terminkalender mit automatischen Erinnerungen. DSGVO-konform und auf dem iPad immer griffbereit. Studio jetzt kostenlos eintragen.