Zum Inhalt springen

Microdermabrasion: Wirkung, Ablauf, Kosten & Grenzen

Microdermabrasion ist ein sanftes, mechanisches Peeling für einen glatteren, frischeren Teint. Hier erfährst du, was die Behandlung realistisch bringt, wo ihre Grenzen liegen, wie sie abläuft und was sie kostet.

Was ist Microdermabrasion?

Bei der Microdermabrasion wird die oberste Hornschicht der Haut mechanisch abgetragen – entweder mit einem Diamant-Schleifkopf oder mit feinen Kristallen, meist kombiniert mit einer leichten Absaugung. Das Verfahren ist nicht-invasiv und arbeitet nur an der Hautoberfläche.

Wie läuft eine Behandlung ab?

  1. Reinigung der Haut
  2. Abtragen der Hornschicht in gleichmäßigen Bahnen mit dem Handstück
  3. Beruhigende, feuchtigkeitsspendende Pflege
  4. Sonnenschutz zum Abschluss

Was bringt Microdermabrasion – und wo sind die Grenzen?

Sinnvoll ist die Behandlung bei oberflächlichen Themen: Sie kann das Hautbild verfeinern, die Textur glätten, verstopfte Poren reduzieren und milde Pigmentunregelmäßigkeiten sowie feine oberflächliche Linien mildern. Klar zu benennen sind die Grenzen: Microdermabrasion wirkt nur oberflächlich – tiefe Aknenarben oder tiefe Falten lassen sich damit nicht beseitigen. Dafür sind Verfahren wie Microneedling, Laser oder ärztliche Methoden zuständig.

Microdermabrasion, Microneedling oder Peeling?

Microdermabrasion schleift die Hornschicht mechanisch ab. Microneedling setzt mit feinen Nadeln Mikrokanäle und zielt auf tiefere Prozesse. Ein Fruchtsäurepeeling löst die oberste Zellschicht chemisch. Die Verfahren verfolgen unterschiedliche Ziele und lassen sich je nach Hautbedarf auch kombinieren – das bespricht deine Kosmetikerin.

Dauer, Kosten & Sitzungen

  • Kosten: je nach Studio ca. 40–120 € pro Sitzung, eine Kur entsprechend mehr.
  • Sitzungen: für ein gleichmäßiges Ergebnis oft eine Kur mit mehreren Terminen im Abstand einiger Wochen.
  • Schmerz/Downtime: gilt als weitgehend schmerzfrei; danach ist die Haut kurzzeitig gerötet und empfindlicher.

Wann ist Microdermabrasion nicht geeignet?

Zurückhaltung oder ärztliche Rücksprache gilt u. a. bei aktiver Akne und Entzündungen, Rosazea/Couperose, sehr dünner oder empfindlicher Haut, Herpes, frischem Sonnenbrand, offenen Hautstellen sowie bei Einnahme blutverdünnender Medikamente. Bestehende Hauterkrankungen vorab abklären.

Nachsorge

Nach der Behandlung ist die Haut empfindlicher und lichtempfindlicher: Sonnenschutz (LSF 30+) ist wichtig, Sauna und intensive Sonne sind einige Tage zu meiden. Verzichte zunächst auf reizende Wirkstoffe und pflege die Haut beruhigend.

Häufige Fragen

Was bringt Microdermabrasion?

Microdermabrasion trägt die oberste Hornschicht mechanisch ab. Das kann das Hautbild verfeinern, die Textur glätten, verstopfte Poren reduzieren und milde Pigmentunregelmäßigkeiten sowie feine oberflächliche Linien mildern. Die Wirkung ist oberflächlich – tiefe Aknenarben oder tiefe Falten lassen sich damit nicht beseitigen.

Ist Microdermabrasion schmerzhaft?

Nein, die Behandlung gilt als weitgehend schmerzfrei – spürbar sind ein leichtes Kratzen und ein Sauggefühl. Danach kann die Haut kurzzeitig gerötet und empfindlicher sein.

Wie oft sollte man Microdermabrasion machen?

Oft wird eine Kur aus mehreren Sitzungen im Abstand von einigen Wochen empfohlen, danach zur Erhaltung seltener. Der genaue Rhythmus richtet sich nach Hautzustand und Ziel.

Was ist der Unterschied zwischen Microdermabrasion und Microneedling?

Microdermabrasion arbeitet rein oberflächlich und schleift die Hornschicht ab. Microneedling setzt mit feinen Nadeln Mikrokanäle und zielt auf tiefere Prozesse in der Haut. Beide verfolgen unterschiedliche Ziele – Microdermabrasion ist sanfter und oberflächlicher.

Was kostet Microdermabrasion?

Eine Sitzung kostet je nach Studio meist etwa 40 bis 120 €, eine Kur entsprechend mehr (Orientierungswerte, Stand 2025/2026).